Philosophie im Gespräch - "Zu den Dingen selbst - Uhren und Zeitvorstellungen"
Über die Veranstaltung
Der Referent war von 2003 - 2020 Direktor des Deutschen Uhrenmuseums in Furtwangen. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Verkehrsgeschichte, Geschichte der Musikautomaten und zur Uhrengeschichte herausgebracht und sich zu seinem Vortrag diese Gedanken gemacht:
"Worum geht es?
Uhren zeigen uns nicht nur an, wie spät es ist, sie sind selbst Zeugnisse ihrer Zeit. Doch nicht nur das Äußere der Uhren und die Art ihrer Werke haben sich im Lauf der Zeit gewandelt, sondern auch das Messen und das Bezeichnen der Zeit. Sogar für uns so selbstverständliche Dinge wie „wann beginnt der Tag“ oder „wie lange dauert eine Stunde“ unterliegen dem historischen Wandel.
Dem geht der Vortrag anhand von historischen Uhren, Bildern und Literaturzitaten nach. Weshalb schimpfte eine Köchin in Parma 1748 darüber, dass jetzt jedermann um zwölf Uhr zu Mittag esse? Warum meinte Johann Wolfgang von Goethe 1786, dass in Italien im Dezember die Zeit stehen bleibt? Und was hat eine Tischuhr von 1780 mit den Theaterstücken von William Shakespeare zu tun?
Wer spricht?
Eduard C. Saluz, ehemaliger Direktor des Deutschen Uhrenmuseums Furtwangen
Warum glaubt der Referent, das Thema lohne meine Zeit?
Weil Sie doch sicher schon immer wissen wollten, warum auf jeden Sonntag ein Montag folgt."
"Worum geht es?
Uhren zeigen uns nicht nur an, wie spät es ist, sie sind selbst Zeugnisse ihrer Zeit. Doch nicht nur das Äußere der Uhren und die Art ihrer Werke haben sich im Lauf der Zeit gewandelt, sondern auch das Messen und das Bezeichnen der Zeit. Sogar für uns so selbstverständliche Dinge wie „wann beginnt der Tag“ oder „wie lange dauert eine Stunde“ unterliegen dem historischen Wandel.
Dem geht der Vortrag anhand von historischen Uhren, Bildern und Literaturzitaten nach. Weshalb schimpfte eine Köchin in Parma 1748 darüber, dass jetzt jedermann um zwölf Uhr zu Mittag esse? Warum meinte Johann Wolfgang von Goethe 1786, dass in Italien im Dezember die Zeit stehen bleibt? Und was hat eine Tischuhr von 1780 mit den Theaterstücken von William Shakespeare zu tun?
Wer spricht?
Eduard C. Saluz, ehemaliger Direktor des Deutschen Uhrenmuseums Furtwangen
Warum glaubt der Referent, das Thema lohne meine Zeit?
Weil Sie doch sicher schon immer wissen wollten, warum auf jeden Sonntag ein Montag folgt."