"Hysteria" im guckloch-Kino
Über die Veranstaltung
Der Film beginnt dramatisch: Ein brennendes Haus, Flammen lodern überall, in engen Gängen versuchen Menschen sich zu retten, doch ein Entkommen scheint unmöglich. Doch schon in der nächsten Szene wird deutlich: Es ist alles nur eine Inszenierung, hier wird ein Film gemacht. Wir befinden uns in den 2020er Jahren in einem Gewerbegebiet am Rande Kölns. Der deutsch-türkische Regisseur Yigit hat hier gerade eine der zentralen Szenen seines neuen Spielfilms gedreht – den Brandanschlag auf das Wohnhaus einer türkischen Familie in Solingen 1993.
Nach dem nächtlichen Dreh zerstreut sich das Team sogleich: Yigit und seine deutsche Frau Lilith (die auch die Produzentin des Films ist) müssen zurück nach Berlin. Lilith überlässt der jungen Praktikantin Elif den Schlüssel ihrer Kölner Wohnung und die Festplatte mit den Filmaufnahmen – Elif soll diese in die Wohnung bringen und darf auch dort übernachten. Die als billige Komparsen angeheuerten Flüchtlinge kehren in ihre Unterkunft zurück, wo schon bald ein explosives Gerücht die Runde macht: Bei den Dreharbeiten sei ein Koran verbrannt, welcher auf einem Nachttisch lag.
Elif hingegen stürzt sich ins Kölner Nachtleben und verliert prompt den Wohnungsschlüssel. Und am nächsten Morgen ist auch die Festplatte mit den Filmaufnahmen aus der Wohnung verschwunden. Dies sind die Komponenten, aus denen der Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay einen der spannendsten Thriller entwickelt, die das deutsche Kino in den letzten Jahren erlebt hat.
Nach dem nächtlichen Dreh zerstreut sich das Team sogleich: Yigit und seine deutsche Frau Lilith (die auch die Produzentin des Films ist) müssen zurück nach Berlin. Lilith überlässt der jungen Praktikantin Elif den Schlüssel ihrer Kölner Wohnung und die Festplatte mit den Filmaufnahmen – Elif soll diese in die Wohnung bringen und darf auch dort übernachten. Die als billige Komparsen angeheuerten Flüchtlinge kehren in ihre Unterkunft zurück, wo schon bald ein explosives Gerücht die Runde macht: Bei den Dreharbeiten sei ein Koran verbrannt, welcher auf einem Nachttisch lag.
Elif hingegen stürzt sich ins Kölner Nachtleben und verliert prompt den Wohnungsschlüssel. Und am nächsten Morgen ist auch die Festplatte mit den Filmaufnahmen aus der Wohnung verschwunden. Dies sind die Komponenten, aus denen der Regisseur Mehmet Akif Büyükatalay einen der spannendsten Thriller entwickelt, die das deutsche Kino in den letzten Jahren erlebt hat.