Hallo Villingen-Schwenningen, reden wir über Heimat

Sa, 21.02.2026 19:00
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So, 22.02.2026 00:00
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Theater am Ring Kleiner Saal
Romäusring 2
78050
Villingen-Schwenningen
Veranstalter:
PEN Berlin

Über die Veranstaltung

Die Autorenvereinigung PEN Berlin kommt in den Südwesten Deutschlands und veranstaltet in 22 größeren und kleineren Orten in Baden-Württemberg eine Gesprächsreihe unter dem Motto "Hallo Baden-Württemberg, reden wir über Heimat" -- auch in Villingen-Schwenningen. Am Samstag, 21. Februar 2026 um 19 Uhr findet im Theater am Ring die (Podiums-)Diskussion mit Simone Buchholz, Steffen Mayer und Anne Hunger (Moderation) statt, zudem vor Ort: Deniz Yücel und Aron Boks. Der Eintritt ist frei.

Das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Mehr noch, das Publikum ist integraler Bestandteil des Konzepts. Es soll nicht ehrfürchtig den Gästen lauschen, um am Ende zwei, drei hastige Fragen zu stellen, sondern ist eingeladen, mitzusprechen – mit dem Podium, aber auch untereinander.

Viele Ängste belasten die Deutschen: Die Angst davor, dass der Staat seine elementaren Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Die Angst vor einer Überforderung der Gesellschaft durch Einwanderung. Die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar und Gesundheitsvorsorge unerreichbar werden. Die Angst vor einem tiefen Fall der Wirtschaft dieses Landes. Begleitet von vielschichtigen Gefühlen wie Einsamkeit, Machtlosigkeit und Verunsicherung. Wie soll man sich verhalten gegenüber politischem Extremismus? Wie und wann sich gegen ansteigenden Antisemitismus und Rassismus wenden? All diese und weitere Ängste lassen sich in einem Motiv bündeln: die Angst vor dem Verlust des Vertrauten. Die Angst vor dem Verlust von Heimat.

Genau darüber möchte die Autorenvereinigung PEN Berlin reden. Über Heimat. Unter dem gebrochenen Motto »Ist das noch mein Land?« bis zu »Ist das schon mein Land?« In Heidenheim und Crailsheim, in Esslingen und Göppingen, in Ulm und in Gmünd. In Villingen-Schwenningen sind auf dem Podium die Schriftstellerin Simone Buchholz, der Landesvorsitzende des Bunds Deutscher Kriminalbeamter, Steffen Mayer und die Autorin und Journalistin Anne Hunger, die den Abend moderieren wird.

»Das wird nicht immer nett. Aber mir scheint dieser Weg, die Auseinandersetzung zu suchen, der richtige«, sagte PEN-Berlin-Sprecher Deniz Yücel. »Besser, als in Berlin zu sitzen, unsere Demokratie zu beschwören und dabei zuzusehen, wie die Menge derer, die mit diesem Possessivpronomen bezeichnet wird, immer kleiner wird.«

Mehr Infos zur Aktion: https://penberlin.de/heimat/

Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Deutschen Bundestag, dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Bundesprogramm »Demokratie leben!« und dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Berthold Leibinger Stiftung, der Wüstenrot Stiftung sowie der Agentur Scholz & Friends.