Eröffnung der Saatgutbibliothek in der Stadtbibliothek am Münster
Über die Veranstaltung
"Wer liest, der sprießt!" … Doch was bitte ist eine Saatgutbibliothek?
Klar, in einer Bibliothek kann man Bücher, Zeitschriften, Spiele sowie Non-Books ausleihen. Doch letzteres Segment wird demnächst außergewöhnlichen Zuwachs bekommen. Dann nämlich, wenn sich die kleine Rheinländerin, Spatzeneier oder auch das Wunder der vier Jahreszeiten dazugesellen: Am Samstag, 28. Februar, lädt die Stadtbibliothek am Münster im Stadtbezirk Villingen ab 11 Uhr zur Eröffnung ihrer Saatgutbibliothek ein. Das ist die Chance für all jene, die gerne einmal im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ihr Glück mit eigenem gezogenen Gemüse versuchen möchten. Jeweils ein Saatguttütchen für Bohnen, Erbsen, Gartenmelde und Salat wartet darauf, von den Hobbygärtnerinnen und -gärtnern entliehen zu werden. Die Saaten sind allesamt sortenrein und samenfest. Es handelt sich also ausdrücklich um nicht gentechnisch manipulierte "Hybrid"-Saaten großer Konzerne, wie sie sonst im konventionellen Handel erhältlich sind. Dies bedeutet, dass man sowohl sich selbst etwas Gutes tut, als auch darüber hinaus zu Biodiversität und Sortenvielfalt beiträgt.
Nach ca. neun Monaten erfolgt die Ernte. Neben leckerem Gemüse wird hierbei auch getrocknetes Saatgut gewonnen. Dieses kommt dann – in der Menge, die ursprünglich ausgeliehen wurde – via Saatguttütchen wieder in die Stadtbibliothek zurück. So entsteht ein Kreislauf, von dem alle gemeinwohlorientiert profitieren.
Tatkräftige Unterstützung erhält die Stadtbibliothek durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), der sowohl das Saatgut als auch alle wichtigen Informationen online, per Newsletter und über Flyer bereitstellt. Bei der Eröffnungsfeier am 28. Februar wird ein VEN-Mitglied vor Ort praxisbezogen Informationen säen.
Ausleihen können alle, die einen gültigen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek besitzen. Die Ausleihe ist kostenlos; es entstehen auch keine Mahngebühren, sollte bei der Ernte etwas schiefgehen. Pro Person kann von jeder Gemüseart nur ein Tütchen ausgeliehen werden. Verliehen wird das Saatgut, solange der Vorrat reicht.
Klar, in einer Bibliothek kann man Bücher, Zeitschriften, Spiele sowie Non-Books ausleihen. Doch letzteres Segment wird demnächst außergewöhnlichen Zuwachs bekommen. Dann nämlich, wenn sich die kleine Rheinländerin, Spatzeneier oder auch das Wunder der vier Jahreszeiten dazugesellen: Am Samstag, 28. Februar, lädt die Stadtbibliothek am Münster im Stadtbezirk Villingen ab 11 Uhr zur Eröffnung ihrer Saatgutbibliothek ein. Das ist die Chance für all jene, die gerne einmal im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ihr Glück mit eigenem gezogenen Gemüse versuchen möchten. Jeweils ein Saatguttütchen für Bohnen, Erbsen, Gartenmelde und Salat wartet darauf, von den Hobbygärtnerinnen und -gärtnern entliehen zu werden. Die Saaten sind allesamt sortenrein und samenfest. Es handelt sich also ausdrücklich um nicht gentechnisch manipulierte "Hybrid"-Saaten großer Konzerne, wie sie sonst im konventionellen Handel erhältlich sind. Dies bedeutet, dass man sowohl sich selbst etwas Gutes tut, als auch darüber hinaus zu Biodiversität und Sortenvielfalt beiträgt.
Nach ca. neun Monaten erfolgt die Ernte. Neben leckerem Gemüse wird hierbei auch getrocknetes Saatgut gewonnen. Dieses kommt dann – in der Menge, die ursprünglich ausgeliehen wurde – via Saatguttütchen wieder in die Stadtbibliothek zurück. So entsteht ein Kreislauf, von dem alle gemeinwohlorientiert profitieren.
Tatkräftige Unterstützung erhält die Stadtbibliothek durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), der sowohl das Saatgut als auch alle wichtigen Informationen online, per Newsletter und über Flyer bereitstellt. Bei der Eröffnungsfeier am 28. Februar wird ein VEN-Mitglied vor Ort praxisbezogen Informationen säen.
Ausleihen können alle, die einen gültigen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek besitzen. Die Ausleihe ist kostenlos; es entstehen auch keine Mahngebühren, sollte bei der Ernte etwas schiefgehen. Pro Person kann von jeder Gemüseart nur ein Tütchen ausgeliehen werden. Verliehen wird das Saatgut, solange der Vorrat reicht.