"Spaziergang nach Syrakus" im guckloch-Kino
07.10.2026
20:15 - 00:00
Kulturzentrum Scheuer, VS-Villingen
Kalkofenstraße 3
Ticket
78050
Villingen-Schwenningen
Über die Veranstaltung
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR.
Lange hat er noch die Hoffnung, legal ausreisen zu können. Doch alle Versuche, eine Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern aus politischen Gründen. Paul muss also fliehen, um seinen Traum wahr zu machen. Und was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück, nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Er bereitet sich 7 Jahre drauf vor: spart Westgeld an, lernt segeln und plant seine Flucht über die Ostsee, die nachts bei Unwetter und mit geschwärzten Segeln gelingt. Dennoch begleitet ihn immer wieder die Sehnsucht nach seiner Frau.
Er bereist Italien, genießt Syrakus und beschließt, die Reise rascher zu beenden, als ursprünglich geplant und fährt per Anhalter zurück. Bei einem nächtlichen Stopp an einem Kiosk erfährt er vom Mauerfall: seine Rückkehr in die Heimat nimmt eine unerwartete Wende. Der Film erzählt von der unwahrscheinlichen Reise eines kritischen DDR-Bürgers, der einmal etwas von der Welt sehen wollte: Italien besuchen, um dann heim in seine DDR zu kehren.
Die dramatische Komödie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Friedrich Christian Delius und auf der realen Flucht von Klaus Müller mit einem Segelboot von der Insel Hiddensee im Jahr 1988. Eine sehr gelungene Literaturadaption mit Charly Hübner und Lina Beckmann über eine etwas andere Flucht – von Erfolgsregisseur Lars Jessen. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit.
Er bereist Italien, genießt Syrakus und beschließt, die Reise rascher zu beenden, als ursprünglich geplant und fährt per Anhalter zurück. Bei einem nächtlichen Stopp an einem Kiosk erfährt er vom Mauerfall: seine Rückkehr in die Heimat nimmt eine unerwartete Wende. Der Film erzählt von der unwahrscheinlichen Reise eines kritischen DDR-Bürgers, der einmal etwas von der Welt sehen wollte: Italien besuchen, um dann heim in seine DDR zu kehren.
Die dramatische Komödie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Friedrich Christian Delius und auf der realen Flucht von Klaus Müller mit einem Segelboot von der Insel Hiddensee im Jahr 1988. Eine sehr gelungene Literaturadaption mit Charly Hübner und Lina Beckmann über eine etwas andere Flucht – von Erfolgsregisseur Lars Jessen. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit.