"Lina Braake" im guckloch-Kino
19.08.2026
20:15 - 22:00
Kulturzentrum Scheuer, VS-Villingen
Kalkofenstraße 3
Ticket
78050
Villingen-Schwenningen
Über die Veranstaltung
Das Haus, in dem die Rentnerin Lina Braake lebt, geht nach dem Tod des Eigentümers in den Besitz einer Bank über. Obwohl ihr ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert wurde, zwingt die Bank Lina, in ein Altenheim zu ziehen. Doch sie weiß sich zu rächen...
Das Regiedebut von Bernhard Sinkel aus dem Jahr 1975 war einer der erfolgreichsten Filme des Neuen Deutschen Kinos. Eine Komödie, die die subversive Widerständigkeit sich an einer Bank rächender Privatleute feiert und damit sehr schön den Zeitgeist spiegelt. Auf den Plakaten erhielt der Titel Lina Braake damals den Zusatz: „oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat.“
Die große Schauspielerin Lina Carstens verkörpert die 81-jährige Lina Braake. Ins Altenheim zwangsumgesiedelt lernt sie dort den 84-jährigen ehemaligen Bankkaufmann Gustav Härtlein kennen, der wegen diverser Bankbetrügereien entmündigt ist. Beide hecken einen Plan aus, wie sich Lina Braake durch ein sorgfältig angelegtes Täuschungsmanöver an der Bank rächen kann. Köstlich anzuschauen, wie Fritz Rasp in der Rolle des Gustav mit Lina die Rolle einstudiert, wie eine Geschäftsfrau bei der Bank aufzutreten hat.
Die TAZ schrieb über den Film anlässlich der Wiederaufführung der restaurierten, digitalisierten Fassung in diesem Jahr: »Liebevoll inszenierte Details in all ihrer schrillen 70er-Jahre-Piefigkeit, mittendrin zwei clevere, die Gesetzeslücken ausnutzende Alte, die ihr Rache-Projekt mit unblutigen Waffen durchziehen, das ergibt ein rundes Filmmärchen.«
Die große Schauspielerin Lina Carstens verkörpert die 81-jährige Lina Braake. Ins Altenheim zwangsumgesiedelt lernt sie dort den 84-jährigen ehemaligen Bankkaufmann Gustav Härtlein kennen, der wegen diverser Bankbetrügereien entmündigt ist. Beide hecken einen Plan aus, wie sich Lina Braake durch ein sorgfältig angelegtes Täuschungsmanöver an der Bank rächen kann. Köstlich anzuschauen, wie Fritz Rasp in der Rolle des Gustav mit Lina die Rolle einstudiert, wie eine Geschäftsfrau bei der Bank aufzutreten hat.
Die TAZ schrieb über den Film anlässlich der Wiederaufführung der restaurierten, digitalisierten Fassung in diesem Jahr: »Liebevoll inszenierte Details in all ihrer schrillen 70er-Jahre-Piefigkeit, mittendrin zwei clevere, die Gesetzeslücken ausnutzende Alte, die ihr Rache-Projekt mit unblutigen Waffen durchziehen, das ergibt ein rundes Filmmärchen.«