"Das Los des Fremden" im guckloch-Kino
21.10.2026
20:15 - 22:30
Kulturzentrum Scheuer, VS-Villingen
Kalkofenstraße 3
Ticket
78050
Villingen-Schwenningen
Über die Veranstaltung
Wie ein Blockbuster inszeniert, schildert Brandt Andersen in seinem Spielfilm "Das Los des Fremden" in fünf in sich abgeschlossenen Episoden Fluchtgeschichten aus fünf verschiedenen Perspektiven.
Da gibt es die syrische Ärztin Amira, die inmitten des Bürgerkriegs in einem Krankenhaus versucht, Leben zu retten. Dabei gerät sie in Konflikte, weil sie Aufständische genauso behandelt wie die Schergen des Assad-Regimes. Nach einem Bombenangriff flieht sie mit ihrer Tochter, versteckt im Kofferraum eines Autos und gerät dort unter Beschuss. Dann gibt es den syrischen Soldaten, dem nach der Ermordung eines Kindes Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns kommen. Die dritte Episode handelt von einem Schleuser, der brutal die Flüchtenden ausbeutet, um seinem Sohn eine bessere Zukunft zu finanzieren. In der vierten Episode geht es um einen Dichter, der mit seiner Familie im Schlauchboot die Überfahrt nach Europa wagt, und in Episode fünf steht ein Kapitän der griechischen Küstenwache im Mittelpunkt, der mit aller Kraft und gegen die Kritik aus dem eigenen Freundeskreis versucht, möglichst viele Flüchtende vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten. Alle diese Episoden sind an mindestens einem Punkt der Handlung miteinander verknüpft.
"Das Los des Fremden" ist das Spielfilm-Regiedebut des 1977 geborenen US-amerikanischen Produzenten Brandt Andersen und basiert auf seinem themengleichen Kurzfilm "Refugee", der 2020 auf die Shortlist für den Besten Kurzfilm der Oscar-Verleihung gelangte. Brandt Andersen ist vielfältig humanitär engagiert. So gründete er 2021 zum Beispiel die „Reel Foundation“ mit dem Ziel, mit den Mitteln der Kunst und des Storytelling Akzeptanz für Geflüchtete und marginalisierte Communities zu schaffen. "Das Los des Fremden" wurde 2024 mit dem Filmpreis von Amnesty International ausgezeichnet.
"Das Los des Fremden" ist das Spielfilm-Regiedebut des 1977 geborenen US-amerikanischen Produzenten Brandt Andersen und basiert auf seinem themengleichen Kurzfilm "Refugee", der 2020 auf die Shortlist für den Besten Kurzfilm der Oscar-Verleihung gelangte. Brandt Andersen ist vielfältig humanitär engagiert. So gründete er 2021 zum Beispiel die „Reel Foundation“ mit dem Ziel, mit den Mitteln der Kunst und des Storytelling Akzeptanz für Geflüchtete und marginalisierte Communities zu schaffen. "Das Los des Fremden" wurde 2024 mit dem Filmpreis von Amnesty International ausgezeichnet.